Interview mit Christoph Sutter
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| Wie beurteilen Sie Romanshorn als Gemeinde? Ich finde Romanshorn eine attraktive Wohngemeinde, welche sowohl schulisch, vereinsmässig wie auch geographisch Überdurchschnittliches bietet. Auch kulturell bewegt sich einiges in Romanshorn.
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| Wie beurteilen Sie das Hallenangebot in Romanshorn? Romanshorn hat viele Hallen, vor allem viele kleine Hallen. Mit der Kantihalle können wir Gott sei Dank momentan von kantonaler Seite profitieren. Wir sind aber – auch im Schulturnbereich – auf den Goodwill der Kanti angewiesen. Könnte zum Beispiel die Sekundarschule nicht mehr so viele Stunden in der Kantihalle Turnen, so könnte der obligatorische Schulsport nur noch zum Teil in Turnhallen stattfinden. Rein sportlich bieten sich den Romanshornern auch viele Outdoor-Möglichkeiten: Eishalle, See, Wald, Aussenanlagen etc. Sobald man die Hallen für Unterhaltungen benötigt, müssen Vereine in den Bodansaal ausweichen.
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| Braucht Romanshorn einen Gemeindesaal oder eine
Mehrzweckhalle? Die Frage Gemeindesaal oder Mehrzweckhalle ist im Moment eine heikle Sache. Der Gemeindesaal soll grundsätzlich Ersatz für den Bodansaal darstellen und hat primär eine andere Funktion als eine Dreifachturnhalle. Trotzdem wird die Frage des Gemeindesaals und dessen Schicksal unweigerlich mit dem Dreifachturnhallenwunsch verknüpft sein. Ich meine, Romanshorn hat eine Grösse, in der beides Platz haben müsste. Nur ist die gleichzeitige Realisation unrealistisch. Falls die Bodanfrage gelöst ist, denke ich, hat der Gemeindesaal Priorität. Die vielen Einfachturnhallen dienen dem Schulturnen tip-top. Sobald aber Vereine mit grösserem Platzbedarf (Handball, TV etc) Hallentrainings durchführen, ist der Wunsch nach Grossturnhallen begreiflich. Ebenso bei Grossveranstaltungen (Regional-/ Kantonalanlässen) solcher Vereine.
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| Interview geführt von Reto Bühler
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